Aktuelles

Gemeinsamkeiten? – Gemeinsamkeiten!

Demokratie will und braucht Freiheit, Offenheit, Verständigung und die Kooperation der Politik mit der Bürgerschaft, aber auch der politischen Institutionen untereinander. Ziel muss es sein, dass alle Gremien gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger zu Staat und Politik eine grundsätzlich positive Haltung einnehmen und das Gefühl von Verlässlichkeit haben. Entscheidungen müssen Bestand haben, sie sind ein wesentlicher Faktor für eine demokratische Entwicklung. Dazu gehört auch ein unbedingter Faktencheck, die respektvolle Erarbeitung von Gemeinsamkeiten und die Einsicht, dass jeder darauf ein Recht hat.
Leider ist zu beobachten, dass von der kommunalen bis hin zur bundespolitischen Ebene Absprachen und demokratische Kompromisse nicht eingehalten und noch weniger gelebt werden.
Entscheidungen sollten kontrovers vorbereitet und dann einvernehmlich getroffen werden. Fortschritt und Zukunftsfähigkeit sieht jeder anders, die Prioritäten sind unterschiedlich. Eine moderne Gesellschaft zeichnet sich schließlich durch einen respektvollen Umgang miteinander aus – und dadurch, dass Absprachen zugunsten Aller eingehalten werden.
Respekt voreinander drückt sich manchmal auch im Verhältnis zwischen den Menschen, der Politik und dem Staat aus. Wenn es etwa darum geht, sich nicht mit Misstrauen zu begegnen, sondern auf Augenhöhe, individuelle Lebenslagen anzuerkennen, zu respektieren. Das bedeutet auch, nicht die eigenen Vorstellungen zwingend durchzusetzen, sondern zu akzeptieren, dass auch andere Vorstellungen richtig sind und nur die Gemeinsamkeit Zukunft hat.
Aufeinander zugehen, miteinander reden, gemeinsam zu entscheiden und dann zu den Entscheidungen stehen – nur so werden die Herausforderungen in allen Bereichen zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen.
Niemand sollte sich für etwas Besseres halten, niemand sollte sich benachteiligt fühlen. Doch das kommt nicht von selbst. Darüber muss sich jeder immer wieder klar werden.

Windenergie in der Gemeinde Krummhörn

In seiner Sitzung vom 19.12.2024 hat sich der Rat der Gemeinde Krummhörn auf ein Vorgehen zum Ausbau der Windenergie in der Krummhörn verständigt.

Es besteht Einigkeit darin, dass der Gemeinde Krummhörn bei der Erreichung der Ziele des Landes Niedersachsen eine besondere Rolle zugeschrieben wird, denn die Küstengemeinde gilt seit mehr als 25 Jahren als Vorzeigegemeinde in Sachen Windenergie.

Bereits jetzt sind gemäß des Flächennutzungsplanes 2% der Gemeindefläche für die Windenergie ausgewiesen. Eine Pflicht zur weiteren Ausweisung besteht allerdings nicht.

Die Gemeinde Krummhörn will allerdings ein weiteres starkes Zeichen für den Klimaschutz setzen und plant bestehende Sondergebiete zukunftsfähig zu machen und die weitere Ausweisung von Sonderbauflächen für Windenergie.

Für die Windenergie sollen weitere ca. 400 ha ausgewiesen werden. Dabei soll eine Überbelastung der Bevölkerung vermieden werden. Das Augenmerk liegt darum bei der Ausweisung bei Gebieten, in denen bereits jetzt eine intensive Nutzung erfolgt.

Es haben sich in den Beratungen zwei mögliche Flächenzuschnitte ergeben. Die endgültige Entscheidung welche Flächen ausgewiesen werden ist für das Frühjahr 2025 vorgesehen.

 

Weitere Informationen: https://buergerinfo.krummhoern.de/si0057.asp?__ksinr=1250

Ehrung für Theo Cirksena

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung 2024 des SPD Ortsvereins Pewsum wurde Theo Cirksena für seine 50jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt.
Er hat in der langen Zeit die SPD in der Krummhörn immer mit ganzem Herzen vertreten und allen Höhen und Tiefen in der langen Zeit getrotzt.

SPD Ortsverein Pewsum wählt neuen Vorstand

Auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung 2024 hat der Ortsverein Pewsum einen neuen Vorstand gewählt. Erster Vorsitzender ist Kilian de Vries, zweiter Vorsitzender Sieger Goldenstein, Schatzmeisterin Astrid Brants und Schriftführer Uwe König.
Als Beisitzer unterstützen den Vorstand Frank Baumann, Petra Baasch und Christina Roolfs

Johann Saathoff als Vorsitzender bestätigt

Am 28.09.2024 fand der Parteitag des SPD-Unterbezirks Aurich statt.

Johann Saathoff wurde mit großer Mehrheit in seinem Amt als Vorsitzender des Bezirkes Aurich bestätigt.

Er hob hervor, dass er den Kontakt zu den Menschen als wesentlich ansieht und nur durch einen intensiven Meinungsaustausch Lösungen für die derzeit anstehenden Aufgaben gefunden werden können.

Auch Martin Schultz hob in seinem Gastvortrag die Notwendigkeit der Zusammenarbeit aller demokratischen Parteien hervor als Konsequenz auf den Rechtsruck in der Gesellschaft.

Aktuelles aus dem Rat

Der Ausbau der Windenergie ist ein wichtiges Thema in der Krummhörn.

Diskussionen erfolgen auch hier zum Thema Abstand zu Siedlungen und Einzelgebäuden.

Weiterhin werden im Rahmen des Energienutzungskonzeptes mögliche Gebiete zur Nutzung von Freilandphotovoltaikanlagen behandelt.

Die SPD Krummhörn setzt sich dafür ein, verstärkt die wirtschaftlichen Bedingungen der Region Krummhörn in der Umsetzung zu berücksichtigen.

(Quelle: öffentliches Protokoll Ratssitzung 21.3.2024)

Auf den Ortsverein kommt es an

Die Mitgliederpartei SPD ist ohne die Ortsvereine nicht denkbar. Hier wird mit viel ehrenamtlichem

Engagement sozialdemokratische Vertrauensarbeit geleistet,

brachten in der jüngsten Mitgliederversammlung des Ortsvereins Jennelt-Eilsum stellvertr. Vorsitzender Jakob Arends und

Gemeindeverbandsvorsitzender Sascha Ukena zum Ausdruck.

 

Der Ortsverein ist die Verbindungsstelle zwischen sozialdemokratischer Politik und Bevölkerung.

Durch den Ortsverein wird Politik zu den Menschen gebracht und mit Personen identifizierbar, hieß es weiter.

Der Ortsverein der SPD Jennelt-Eilsum gehört zu der Gesellschaft,

in der unterschiedliche Alters- und Sozialgruppen zusammenkommen,um Politik zu gestalten.

 

Vor allen Dingen jungen Menschen sollte dieses interessant gemacht werden.

Gemeinsam Geselligkeit zu erfahren, aber auch Aktionen vorzubereiten und Kampagnen zu erleben.

Dies ist eine große Chance in dem Ortsverein, die wir offensiver und selbstbewusster nutzen sollten,

war man sich in der gut besuchten Videokonferenz einig.

Einig war man sich auch in Sachen Grundschule Jennelt und sprach sich eindeutig für einen Neubau mit Kindergarten und Krippe aus.

Weiterlesen

Presseerklärung zum Zettelaushang an der Pewsumer Grundschule

Die SPD-Krummhörn distanziert sich aufs Schärfste und geht auf Distanz zu den Verschwörungstheorien einer Gruppe Unbekannter, die sich auf die Seite der „Querdenker“ schlagen, mit Plakaten und Flyern an dem Kindergarten Pewsum und den Grundschulen Pewsum und Emden zu zivilem Ungehorsam und Widerstand gegen die Massentest, Maskenpflicht und Impfzwang aufrufen. Gerade diese Impfpflicht bei Kindern hat dazu geführt, dass die Medizin die Pockenkrankheit ausrotten konnte. Zur Erinnerung: Im Laufe des 20. Jahrhunderts starben weltweit schätzungsweise rund 400 Millionen Menschen an Pocken und rund 97 Millionen Menschen an Masern.

Sich bei diesen Aufrufen an Botschaften „Eltern stehen auf“ von Sophie Scholl (geb. 1921) zu erinnern, findet die SPD haarsträubend und grotesk. 

Sophia Scholl war eine deutsche Studentin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Sie wurde aufgrund ihres Engagements in der Widerstandsgruppe Weiße Rose gemeinsam mit ihrem Bruder Hans Scholl von nationalsozialistischen Richtern 1943  mit 22 Jahren zum Tode verurteilt und am selben Tag hingerichtet. Ihre Botschaften an die Bevölkerung hatte einen völlig anderen Hintergrund. Sophie kämpfte gegen die Verbrecher des Nationalsozialismus und für die Demokratie

Die SPD-Krummhörn findet das Vorgehen der falschen Querdenker-Gruppe menschenverachtend und diffamierend. Die „Weiße Rose“ handelte nach den Worten vom Philosophen und Theologen Johann Gottlieb Fichte: „Handeln sollst du so als hinge von dir und deinem Tun allein das Schicksal ab“