SPD Krummhörn: Grundschulen brauchen Verlässlichkeit – kein neues Bürgerbegehren

Bürgerbegehren

Das geplante neuerliche Bürgerbegehren zur Situation der Grundschulen in der Krummhörn stößt bei der SPD auf großes Unverständnis.
In den vergangenen Jahren haben sich alle beteiligten Gruppen intensiv mit der Zukunft der Grundschulen beschäftigt und
sich schließlich gemeinsam auf das notwendige Vorgehen verständigt.

Eine erneute Grundsatzdiskussion würde nach Auffassung der SPD vor allem eines bewirken:
zusätzliche Unsicherheit bei Eltern, Kindern, Lehrkräften und Gemeinden.
Gleichzeitig würde das Vertrauen in die getroffenen Entscheidungen und in die zuständigen Gremien weiter geschwächt.

Die SPD Krummhörn steht zu den gefassten Beschlüssen und setzt sich dafür ein,
nun konsequent an deren Umsetzung zu arbeiten und die Bildungsstruktur in der Gemeinde zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Krummhörn, Alfred Jacobsen, formuliert seine Kritik deutlich:
„Die Leisetreterei bei diesem Thema muss endlich aufhören. Wer Verantwortung für die Krummhörn übernehmen will,
muss jetzt klar und eindeutig Position beziehen.
Es hilft niemandem, wenn einige Bürgermeisterkandidaten das Bürgerbegehren nur als wichtiges Instrument der Demokratie loben,
um es sich mit niemandem zu verderben. Nein, die Handlungsweise der Initiatoren des Bürgerbegehrens ist dumm und verantwortungslos.
Dieser Unsinn gefährdet die Bildungsversorung für die nächsten 10 Jahre.
Diese Haltung löst kein Problem – sie verschärft die Unsicherheit.
Am Ende steht die Bildungsversorgung unserer Kinder auf dem Spiel – und zwar für die nächsten zehn Jahre.
Die SPD wird deshalb alle rechtlichen und demokratischen Möglichkeiten nutzen, um diesen Irrweg zu stoppen
und endlich Planungssicherheit für Schulen, Eltern und Lehrkräfte zu schaffen.“

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Die Infrastruktur in der Krummhörn entwickelt sich weiter

Infrastrukur- und Planungsausschuss

Im Infrastruktur- und Planungsausschuss der Gemeinde Krummhörn wurden wichtige Schwerpunkte für die zukünftige Entwicklung beraten. Ein zentrales Vorhaben ist die Planung eines neuen Baugebietes im Bereich Eiskehörn in Pewsum. Dabei soll insbesondere sozialer Wohnungsbau ermöglicht werden. Die Umsetzung ist im beschleunigten Verfahren vorgesehen.

Allerdings befindet sich das Vorhaben derzeit noch in der Planungsphase. Wie viele Grundstücke tatsächlich entstehen und welche konkreten Vorgaben für die Bebauung gelten werden, wird sich im weiteren Planungsverfahren zeigen.
Auch andere Bauvorhaben können künftig schneller realisiert werden, wenn sie im besonderen Interesse der Gemeinde liegen. Bereits jetzt ist eine beschleunigte Umsetzung möglich, wenn ein entsprechender Bebauungsplan vorliegt oder kurzfristig angepasst werden kann.

Parallel dazu arbeitet die Gemeinde an klaren Regeln für den sogenannten „Bauturbo“, mit dem Planungs- und Genehmigungsverfahren vereinfacht werden sollen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sollen nach etwa einem Jahr ausgewertet und in verbindliche Leitlinien überführt werden. Interessierte können sich hierzu bei der Gemeindeverwaltung informieren.

Die Ortsvorsteherin von Jennelt, Christiane Poppinga, begrüßt diese Entwicklung:
„Das ist ein wichtiger Schritt, um die Infrastruktur in der Krummhörn weiter zu verbessern.“

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Gute Nachrichten aus dem Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur

Ausschuss Bildung, Sport, Kultur

Die Übernahme der Beförderungskosten für integrativ betreute Kinder ist auch künftig gesichert.
Ebenso bleibt die Betreuung in der schulischen Frühbetreuung weiterhin verlässlich gewährleistet.

„Das sind wichtige Signale für Familien in der Krummhörn.
Gute Bildung und Unterstützung müssen von Anfang an möglich sein“,
betont Marion Niebergall.

Auch für das Landwirtschaftsmuseum in Campen gibt es eine gute Perspektive:
Durch die notwendige Anpassung der Eintrittspreise wird die
Zukunft des Museums gesichert.
Der Ausschuss ist überzeugt, dass das Angebot dadurch weiterentwickelt
und kontinuierlich verbessert werden kann.

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Aus der SPD-Ratsfraktion

Am 24.6.2025 traf sich die Ratsfraktion der SPD zu ihrer turnusmäßigen Sitzung.

Schwerpunkt der Diskussionen war die Entwicklung der Bildungslandschaft in der Krummhörn.
Nach den vom Rat getroffenen Entscheidungen werden die erforderlichen Maßnahmen aktuell verwirklicht.
Aufgrund notwendiger Genehmigungen kann mit einer Umsetzung aber frühestens 2026 gerechnet werden.

Langfristig ist es notwendig, das Angebot bedarfsgerecht zu entwickeln. Insbesondere ist eine Ganztagsbetreuung gewünscht.
Kombiniert werden muss das Angebot mit einer Anpassung des ÖPNV.

Betont wurde weiterhin, dass die Ziele nur durch eine Zusammenarbeit aller beteiligten Institutionen und Behörden erreicht werden können.
Hierauf muss in der Zukunft ebenso ein Fokus gelegt werden wie auf die Beteiligung der betroffenen Öffentlichkeit.

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Haben Sie Fragen oder Anregungen an die SPD-Ratsfraktion?
Kontaktieren Sie uns unter info@spd-krummhoern.de

Städtebauliche Entwicklung Pewsum

In seiner Sitzung vom 10.6.2026 hat die SPD-Ratsfraktion auf Anregung von Pewsumer*innen über die Dorfentwicklung von Pewsum diskutiert.
An der Peripherie des Ortskernes hat sich vieles zum positiven entwickelt (so der Kunstrasenplatz TUS Pewsum, Sportplatz mit Leichtathelitklaufbahn, EDEKA Markt) bzw. wird sich positiv entwickeln (Themen Mehrgenerationenplatz, Ärztehaus).

Nur der Ortskern im Bereich Manningastrasse, Cirksenastrasse und Burgstrasse ist in einem katastrophalen Zustand, immer mehr Gebäude verfallen. Nur noch wenige Geschäfte laden zum Verweilen im Ortskern ein. Man muß kein Prophet sein, um zu analysieren, daß in den nächsten Jahren fast kein Geschäft mehr dort ansässig sein wird. Um dem entgegenzuwirken, muss hier kurzfristig ein städtebauliches Konzept entwickelt werden. Wir sind der Meinung, daß uns hier ein Gutachten von einem ortsfremden Planungsbüro nicht weiterhilft und hier eine neue Stelle innerhalb der Verwaltung mit einer fachkundigen und ortsansässigen Person geschaffen werden kann.

Es ist auch wichtig zu wissen, wo wir neue Baugebiete in Pewsum ausweisen können beziehungsweise Bauplätze auf gemeindeeigenen Flächen schaffen können. Natürlich müssen wir uns auch über eine Nachverdichtung Gedanken machen. Nicht nur in Pewsum fehlen barrierefreie Wohnungen mit ca 60 bis 80 m² (Miete oder Kauf). Dort können dann Senioren, denen das eigene Haus zu groß geworden ist, einziehen und es wäre wieder Wohnraum für Familien geschaffen worden, die dann in die freiwerdenden Häuser einziehen könnten.
Die Ortschaft Pewsum muss für einen Zuzug für alle Bevölkerungsschichten attraktiv bleiben. Um dem Einwohnerrückgang in der Gemeinde Krummhörn entgegenzuwirken, muss im größten Ort der Gemeinde nicht nur nachverdichtet und in alten Wohnhäusern nachgenutzt werden, sondern es müssen neue Baugebiete mit einer Mischnutzung aus Mehrparteienhäusern (u.a. seniorengerechtes Wohnen), Doppelhäusern und Einfamilienhäusern ausgewiesen werden.

Die Gemeinde muss in der Lage sein, permanent für Bauwillige und Investoren Bauplätze bzw. Neubaugebiete anzubieten.
Zurzeit gibt es dieses erforderliche Angebot in Pewsum nicht!

Es fehlt uns auch an einer gezielten Wirtschaftsförderung, viele Investoren haben uns ihre Pläne vorgestellt und danach hat man leider nichts mehr davon gehört. Wir denken hier fehlt es einfach an Kapazitäten in der Verwaltung.
Vielleicht kann man eine zusätzliche Stelle für die städtebauliche Entwicklung und der Wirtschaftsförderung miteinander kombinieren.
Natürlich kann die Betrachtungsweise nicht nur auf Pewsum eingegrenzt werden, sondern muß auf die gesamte Krummhörn ausgeweitet werden.

Die SPD beabsichtigt, dieses Thema in den Verwaltungsausschusse einzubringen und zu diskutieren.